Erneut an einem Sonntagabend durften wir zum Meisterschaftsspiel in der Leistungsklasse antreten. Die Vorzeichen waren klar: Bei einem Sieg, distanziert man den heutigen Gegner auf neun Punkte und bleibt Verfolger Nummer 1 von Bayer Wuppertal. Verliert man, zieht Bayer davon und wir sind punktgleich mit Velbert. Dementsprechend motiviert ging es ins Match. Und es wurde in allen Belangen ein spannendes Spiel.

Zu Beginn spielten wir wieder sehr diszipliniert und erarbeiteten auch unsere Chancen. Trotz der anfänglichen optischen Überlegenheit kamen wir aber nicht zum Torerfolg. Die angekündigte Abseitsfalle, die Grün-Weiß seit Jahren praktiziert, schnappte immer mal wieder zu. Nach gut einer Viertelstunde belohnten wir uns dann und schlossen einen schönen Angriff zum 1-0 ab. Im Anschluss daran vergaben wir einige sichere Torchancen um die Führung auszubauen. Grün – Weiß kämpfte sich immer mehr ins Spiel und kam mit einem Flachschuss in der 30. Minute zum Ausgleich. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, wobei der Schiedsrichter auf beiden Seiten nicht immer der gleichen Meinung war, wie die außenstehenden Zuschauer, Trainer und Spieler.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein Spiel, was man sicherlich nicht so schnell vergessen wird. Grün Weiß kam kurz nach Wiederanpfiff zu der vielumjubelten 2-1 Führung. Nun Nun hieß es weiter Ruhe bewahren und unser Spiel weiter durchzuziehen. Nach einem Alleingang von unserem Stürmer wurde dieser vom letzten Mann gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, womit er den Unmut der heimischen Zuschauer auf sich zog. Unser Kapitän verwandelte diesen sicher zum 2-2. In diesem Hochgefühl des Ausgleichs setzten wir nach und kamen nach einem Flügellauf über rechts und einer scharfen Hereingabe zur 3-2 Führung. Nur diesmal war kein Spieler von uns am Ball, sondern der eigene Verteidiger. Unglücklich für Grün-Weiß, Glücklich für uns. Nun setze der Gastgeber alles auf eine Karte, so wollte man doch zumindest einen Punkt zu Hause behalten. Doch ihnen blieb das Pech weiter an den Füssen und sechs Minuten später folgte ein weiteres Eigentor (wobei auch einer unserer Spieler einschussbereit stand) zum 4-2 für die Cronenberger Jungs. Das Spiel war aber immer noch nicht gelaufen. Grün-Weiß kam immer wieder zu Möglichkeiten und vergab auch gute Chancen. Nach 91 Minuten pfiff der Schiedsrichter ab und ein heißes Spiel war beendet.

Nun geht es am Samstag gegen den Tabellenletzten FSV Vohwinkel. Auch wenn vom Papier dies ein einfaches Spiel sein sollte, so ist hier vorsichtig geboten. Es befinden sich einige Spieler in deren Reihen, die in den letzten Jahren auch beim CSC gespielt haben. Und das hier immer eine besondere Motivation vorhanden ist, sollte jedem klar sein.